Von Trennungen und Reunions

7. Januar 2009 | Von | Kategorie: Band-Profile

2009 wird das Jahr der Band-Veränderungen. Die einen gehen getrennte Wege, andere versuchen ein Comeback.

(c) blackmail.de

Jüngst verkündeten Blackmail – oftmals mit Placebo verglichen – die Trennung von ihrem Sänger. Auf ihrer Homepage heisst es:“ Wie es sich bereits herum gesprochen hat, haben wir nunmehr, nach 15 Jahren blackmail, beschlossen, uns von Aydo zu trennen. Wir haben alles gegeben, was wir geben konnten und noch mehr. Die vier Typen, die früher diese Band waren, können so nicht mehr zusammen weitermachen. Menschliches Verständnis war für uns immer die wichtigste Basis. Für alles. Diese Basis ist nicht mehr vorhanden. Eine Fortführung in dieser Besetzung ist für uns, insbesondere aus künstlerischen Aspekten, nicht mehr vorstellbar. Die letzten Monate waren eine sehr schwierige Zeit für uns alle und es war schwer für uns diesen Schritt zu gehen. Aber seit unserer endgültigen Entscheidung, getrennte Wege zu gehen, haben wir eine gewisse Freiheit wiedererlangt. Wie und wann es weitergehen wird!? Das ist noch unklar. […] Das eine steht allerdings fest: Die Band existiert weiter!“

Dagegen werden Blur nächstes Jahr zum ersten Mal seit neun Jahren wieder im original Line-Up in London auftreten. In einem Interview mit dem NME verkünden Damon Albarn und Graham Coxon, dass Blur 2009 wieder zusammen auftreten werden – gemeinsam mit Bassist James und Drummer Dave Rowntree. Als Begründung führte Damon Albarn das originelle Argument an, dass „es sich wieder richtig anfühlte“. Albarn weiter: „Es fühlt sich irgendwie an, als gäbe es wieder was für uns zu tun, als wären wir nicht nutz- oder sinnlos, als hätten wir einen Grund, zu existieren.“ Fest steht bis jetzt nur ein Konzert im Londoner Hyde Park am 3. Juli 2009.

Obwohl Gitarrist Johnny Marr und Morrissey ihren seit 1987 andauernden Streit beilegen konnten wird es eine Reunion der Smiths anscheinend nicht geben. “Die ganzen Geschichten, dass die Smiths sich wiedervereinigen würden, sind, wie so oft, falsch”, so Marr zu einem britischen Online-Dienst. Damit sich auch wirklich niemand mehr Hoffnungen macht, setzt Marr noch hinzu, dass er wirklich nicht plane “die Zeit zurückzudrehen”.

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